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Social Media Marketing für Mediziner

Lesedauer: 2 Minuten

Ein Instagram mit Heilungschancen

Im Internet verbringen Menschen am meisten Zeit mit sozialen Medien. Nicht einmal „illegale“ Webseiten können da mithalten. Ein neuer Social-Media-Anbieter versucht nun, Mediziner zusammenzubringen. Sie sollen miteinander Bilder tauschen, um bessere Diagnosen zu erstellen.

Figure1 setzt auf Expertenwissen

Ein Handy auf dem die App "Figure1" läuft, dem Instagram für Mediziner

Figure1 will das Instagram für Mediziner werden

Für viele Teens ist Facebook längst ein alter Hut, war Twitter noch nie wirklich wichtig und von Google+ haben sie bestenfalls „schon mal gehört“. Bei den unter 20-Jährigen angesagt, ist derzeit vor allem der Bild-Austausch via Instagram. 23% aller Teens bezeichnen Instagram als ihr wichtigstes Soziales Netzwerk. Einen ähnlichen Hype erhoffen sich die Macher von Figure1. Allerdings zielt ihr Bild-Austausch-Dienst nicht auf Teenager, sondern auf Ärzte, Pflegekräfte oder Medizin-Studenten.

Denn Figur1 bietet Medizinern die Möglichkeit, sich von anderen Experten Rat zu holen, wenn ihnen beispielsweise ein Krankheitsbild nicht klar ist. Alles was sie dafür tun müssen, ist ein Foto von dem Ausschlag, ein Röntgenbild oder ähnliches auf Figur1 hochzuladen.

Die App, die sowohl im Apple als auch im Google Store heruntergeladen werden kann, bietet zudem die Möglichkeit an, das Krankheitsbild zu beschreiben. Wie bei anderen Sozialen Medien auch, ist die Kommentar-Funktion entscheidend. Erst sie ermöglicht den Austausch der Mediziner untereinander.

Dienst kann auf weltweites Wachstum hoffen

Weltweit nutzen bislang rund 150.000 Mediziner den Dienst. Anmelden kann sich nur, wer Figure1 nachweist, dass er beruflich im medizinischen Bereich tätig ist, oder zumindest Medizin studiert.
Problematisch an dem aus Kanada stammenden Dienst, ist der Datenschutz. Gerade Patientendaten sind sensibel. Mediziner, die Fotos von ihren Patienten auf Figur1 stellen wollen, benötigen dafür das schriftlich festgehaltene, freiwillige Einverständnis des Patienten. Ein Algorithmus sorgt zudem dafür, dass Gesichter automatisch erkannt und ausgeblendet werden.

Social Media Marketing für Medizin-Seiten

Entwickelt wurde die App bereits im Sommer 2012. Mitgründer Josh Landy hatte Smartphone-Daten von Ärzten analysiert und dabei entdeckt, dass sie häufig nach medizinischen Informationen bei Google+ und in anderen Sozialen Netzwerken suchten.

Die Idee eines Marktplatzes für Mediziner im Internet war geboren. Mittlerweile hat der Kanadier mit seinen Mitstreitern Investoren-Kapital in Millionenhöhe eingesammelt.
Wer Webseiten mit Medizinbezug anbietet, sollte daher darüber nachdenken, Figure1 in sein Social Media Marketing mit einzubinden.

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