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Rankings durch Responsive Design

Mobilefreundliche Websites mit Responsive Webdesign

Rankings durch Responsive Design
Bereits seit dem Hummingbird Update von 2013 bevorzugt Google Seiten, die über ein Responsive Design verfügen. Am 21. April 2015 ergänzt Google seinen Algorithmus zudem durch das Signal „mobilfreundlich“. Seiten sollten dann auch auf Smartphones und anderen Mobilgeräten gut lesbar, verständlich und leicht zu navigieren sein. Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung spricht daher viel dafür, die eigene Website möglichst auf Responsive Design umzurüsten. Zwar gibt es auch andere Lösungen, eine Seite für das „Mobile-Friendly“-Update von Google zu rüsten, doch empfiehlt Google selbst die responsive Lösung. Es gilt dabei jedoch auch einiges zu beachten.

Weshalb Google Responsive Webdesign immer wichtiger wird, zeigt der nüchterne Blick auf die Zahlen: Derzeit gibt es weltweit rund 2,5 Mrd. Smartphone-Nutzer. Eine weitere Milliarde soll bis 2018 hinzukommen. Der Siegeszug der mobilen Geräte setzt sich also auch auf absehbare Zeit weiter fort.

In Deutschland besitzt übrigens schon beinahe jeder Zweite ein Smartphone. Um nicht abgehängt zu werden, müssen Webseiten-Betreiber auf diesen Trend reagieren. Gefragt sind Webseiten, auf denen auch Smartphone-, Tablet- oder Phablet-User gerne surfen. Das Zauberwort dafür heißt Responsive Webdesign („RWD“), häufig auch (und der seo-nerd folgt diesem Sprachgebrauch im Folgenden) als Responsive Design verkürzt.

Responsive Design - immer geöffnet

Sobald Websites über „reaktionsfähiges“ Design verfügen, können User auf diese Website von praktisch jedem Endgerät aus zugreifen, unabhängig davon, ob sie gerade auf einem Desktop-Gerät, einem Smartphone oder Tablet surfen.

Responsive Design – was ist das?

Das Design der Seite passt sich dank des RWD flexibel dem jeweiligen Bildschirm (dem „Viewport“) an, auf dem es ausgespielt wird. Um sich vorzustellen, wie das funktioniert, teile den Bildschirm bitte gedanklich in Quadrate ein. Sitzt Du gerade vor einem Desktop-Gerät passen zum Beispiel zehn Quadrate nebeneinander. Auf dem Smartphone sind es dagegen womöglich nur zwei.

Vereinfacht gesagt, arbeitet das Responsive Design mit den Quadraten nun so, dass sie jeweils eine optimale Darstellung auf dem Endgerät ergeben. Auf kleineren Viewports können die Quadrate dann kleiner dargestellt oder aber nach unten verschoben werden, falls die Darstellung etwa einer Tabelle ansonsten zu unleserlich würde. Responsive Webdesign reagiert quasi auf die Umgebung, auf die sie ausgespielt wird, eben deshalb spricht man auch von einem reaktionsfähigen Design.

Neben der Größe bedenkt das Responsive Webdesign übrigens aber auch die Art der Eingabe, ob etwa eine Tastatur bzw. Maus vorhanden ist oder nicht.

Ist Responsive Design das gleiche wie ein mobiles, adaptives oder liquides Webdesign?

Klare Antwort: Nö! All diese Arten des Webdesigns haben zwar das gleiche Ziel: sie wollen Webinhalte, mobilen Geräten zugänglich machen. Sie gehen dieses Ziel jedoch auf z.T. recht unterschiedliche Weise an:

  • Eine mobile Website wird mit eigener URL neben der Desktop Website etabliert. Aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung bringt das natürlich etliche Probleme mit sich, wie etwa die Gefahr von Duplicate Content und einem Linkaufbau, der sich nun auf zwei Seiten spreizt, statt alle Backlinks auf einer Seite zu sammeln.
  • Eine adaptive Website passt die Inhalte jeweils genau definierten Viewports an. Das Design der adaptiven Website fließt nicht mit den wechselnden Größen der Bildschirme mit, es gibt also auch keine „fluide“ Anpassung an die Viewports wie beim RWD.
  • Die liquide Website ähnelt den Seiten mit Responsive Webdesign am meisten. Allerdings werden hier keine „Breakpoints“ gesetzt, die bei responsiven Seiten dafür sorgen, dass z.B. Bilder nur bis zu einer gewissen Größe kleiner dargestellt werden. Wird diese Größe unterschritten, dann wird das Bild bei RWD Seiten an eine Stelle verschoben, an der es optimal dargestellt wird. Die liquide Website hingegen verkleinert das Bild einfach proportional zur Gesamtdarstellung der Seite. Das Design reagiert eben nicht auf die Umgebung, auf die sie ausgespielt wird.
Infografik: Anzahl der mobilen Onlinekäufe

Statista Infografik: Anzahl der mobilen Onlinkäufe

Google bevorzugt Seiten mit Responsive Design

Google hat sich bereits mit der Einführung des Hummingbird Algorithmus 2013 darauf eingestellt, dass immer mehr User auf mobilen Endgeräte surfen und dabei eben auch Google „nach dem Weg“ fragen. Gerade auf Smartphones geben viele User ihre Suchanfrage mündlich ein. Solche mundsprachlich geäußerten Suchanfragen unterschieden sich von Suchanfragen, die auf einer Tastatur eingeben werden. In aller Regel sind es ganze Sätze wie: „Wo kann ich in der Nähe meinen Computer reparieren lassen?“.

Als Google seinen SEO Zoo um Hummingbird erweiterte, stellte sich die Suchmaschine aus Mountainview damit auch auf solche längeren Keyword-Ketten ein. Hummingbird gewichtet dabei die eingegebenen Worte unterschiedlich. Im Beispiel wird Googles SERP eine Liste mit positiv gewerteten Computerwerkstätten der Umgebung ausgeben. (Das Beispiel zeigt, nebenbei bemerkt, auch, weshalb Content Marketing sowie konsequentes Social Media Marketing seit Hummingbird so wichtig sind. Beides hilft Google herauszufinden, um was es auf der Seite wirklich geht und wie die Seite von Usern bewertet wird.)

In seinen Richtlinien für Webmaster schließt Google zwar andere Möglichkeiten, Mobilgeräte zu bedienen nicht aus, spricht aber deutlich davon, Responsive Design zu bevorzugen. Um zu verstehen, weshalb das so ist, muss man sich nur einige der rund 200 Kriterien vergegenwärtigen, die bei Google zu einem hohen Ranking führen.

Warum bringt Responsive Webdesign bei der SEOptimierung Vorteile?

  • Responsive Design vermeidet die Gefahr von Duplicate Content, der zum Beispiel entsteht, wenn eine mobile Website mit eigener URL zusätzlich zur Desktop Website aufgebaut wird. Das erleichtert Google schlichtweg die Arbeit.
  • Der Traffic und alle User-Signale werden einer einzigen Domain zugewiesen und nicht wie bei einer mobilen Subdomain auf beide URLs gesplittet.
  • Da keine zweite Webadresse benötigt wird, wird die Webautorität auf einer einzigen Seite gebündelt. Es wird also kein „Link-Juice“ nutzlos vergeudet. Backlinks und Social Media Aktivitäten, die auf die Seite verweisen, werden nicht auf zwei Seiten verteilt, sondern stärken weiterhin die Seite, auf die es ankommt. Zudem muss die Mobile Seite nicht erst Webautorität erwerben. Sie geht mit der ganzen Kraft der mitunter über Jahre erworbenen Webautorität der schon vorhandenen Seite ins Rennen um die vorderen Google-Plätze.
  • Wird auf einem Mobilgerät bei Google etwas gesucht, passt Google seine SERP auf die Bedürfnisse von Mobilgeräte- Nutzern an. Seiten, die Flash benötigen, tauchen dort dann gar nicht erst auf. Responsive Seiten dagegen werden nach oben geschoben und werden in Kürze sogar noch ein Handy-Icon zur Seite gestellt bekommen, das klar signalisiert: diese Seite ist für Mobilgeräte geeignet.
  • Google schätzt Responsive Webdesign offenbar sogar so sehr, dass sich auch das Ranking in Suchanfragen auf Desktop-Rechnern verbessert, sobald die Seite responsive ist.

Hat die schöne neue Responsive Design Welt denn überhaupt keine Nachteile?

Natürlich ist auch beim Responsive Design nicht alles Gold, was glänzt. Nicht alle Websites lassen sich schließlich über einen Kamm scheren. Es gibt Websites, deren Bedienung auf mobilen Geräten einfachen keinen Spaß macht, weil man für sie z.B. unbedingt eine Maus zum Navigieren braucht oder umgekehrt Seiten, die nur auf einem Tablet oder Smartphone ohne Maus genießbar sind. Im letzteren Fall ist ein mobiles Webdesign womöglich geeigneter als ein responsives.

Auch große Seiten, die viele Inhalte transportieren wie etwa die großen Newsseiten sind in der Regel wegen längerer Ladezeiten besser damit bedient, eine mobile Website anzubieten, auf der dann nur ausgewählte News präsentiert werden.

Lohnt die Umstellung auf Responsive Design trotz der Kosten?

Als weiteren Nachteil werden Webseiten-Betreiber natürlich auch ansehen, dass die Umstellung auf Responsive Design zunächst einmal mit Mehrkosten verbunden ist. Bedenkt man jedoch, dass die Zukunft des Internets mobil ist, führt an einer Umstellung im Grunde kein Weg vorbei. Bereits jetzt, Ende 2014, ist die Anzahl der mobilen Website-Zugriffe, nahezu identisch derer von Desktop Rechnern und in die Prognose für 2015 spricht eindeutig dafür dass es schon in einem Jahr mehr mobile Suchanfragen als Desktop Anfragen geben wird.  Die Umstellung auf RWD ist in der Regel dabei auf lange Frist sogar kostengünstiger, da nicht zwei Seiten betrieben und auch das Design nicht an immer neue Endgeräte angepasst werden muss. Außerdem bedeutet ein Responsive Layout zeitgleich weniger Absprungrate und mehr Conversions.

Muss bei der Umstellung auf Responsive Design das gesamte Layout geändert werden?

Nein. Ein Relaunch der Seite ist bei den meisten Webseiten nicht notwendig. Prüfe Deine Seite gern selbst mit dem Mobile Friendly SEO Tool das Google kostenlos bereitstellt. Der Nerd und seine Berliner SEO Agentur stellen gerne auch Deine Website auf Responsive Design um – und zwar so, dass die Seite dann noch immer aussieht wie gewohnt, dann jedoch aber auch responsive ist und deshalb bei Google besser rankt. Zudem kommt Dir der Nerd auch beim Preis mit großzügigen Angeboten entgegen. Frag einfach an. Der seo-nerd aus Berlin kennt schließlich nur ein Ziel: Deine Seiten in den SERPs ganz oben zu positionieren.

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