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Google gewinnt, Facebook verliert

Lesedauer: 2 Minuten

Ungeachtet aller Datenschutz-Diskussionen ist Google nach wie vor die beliebteste Suchmaschine der Deutschen und bringt es jetzt auf sagenhafte 92,9% Marktanteil. Geradezu dramatisch ist hingegen der Absturz, den Facebook bei Jugendlichen in den USA hinnehmen muss. Wer die Zielgruppe der 13-19-Jährigen erreichen will, muss auf ein anderes soziales Netzwerk setzen.

Google baut Marktführerschaft aus

Viermal im Jahr legt die Berliner „Webtrekk GmbH“ Zahlen vor, die dokumentieren, mit welchen Geräten, welchen Diensten und welcher Software die Deutschen durchs Internet surfen. Bei den Suchmaschinen heißt der Gewinner einmal mehr: Google. Die Suchmaschine aus Mountain-View legt im dritten Quartal 2014 nochmals um 0,6% zu und bringt es auf nun 92,2% Marktanteil.

Weit abgeschlagen dahinter und einem leichten Verlust zum letzten Quartal von 0,2% folgt Bing mit 2,7% Marktanteil. Yahoo legt um 0,5% leicht zu und erreicht mit 1,6% den dritten Platz. Alle anderen Suchmaschinen verlieren um 0,9% und kommen zusammen nur noch auf 2,8%. Ob OnPage oder OffPage Optimierung, auf absehbare Zeit werden sich SEOs also weiterhin vor allem mit Google auseinandersetzen.

Facebook verliert dramatisch bei Jugendlichen

Eine ebenfalls dieser Tage veröffentlichte Studie der US-Investment Bank PiperJaffray zeigt, wie sehr Facebook in der Gunst der Gruppe der 13-19-Jährigen gesunken ist. Nutzten Anfang 2014 noch 72% der Jugendlichen dieser Altersklasse Facebook, waren es im Herbst nur noch 45%. Das sind satte 27 Prozentpunkte Verlust!
Wo es Verlierer gibt, finden sich meist auch Gewinner. Im Fall der Social-Media-Nutzung von US-Teenagern ist das eindeutig Instagram. Der Foto-Austauschdienst konnte erneut zulegen und liegt jetzt in der Gunst der 13-19-Jährigen US-Amerikaner mit 76% klar vorn. Für SEOs kann das nur bedeuten: Bei der Einbindung von Social Signals führt an Instragram mittlerweile kein Weg mehr vorbei – vor allem dann, wenn Jugendliche angesprochen werden sollen.

Infografik: US-Teens kehren Facebook den Rücken | Statista

Windows Mobile so gut wie gescheitert

Zurück zu den Zahlen der Internetnutzung in Deutschland: Nur noch 0,26% aller Deutschen, die ins Internet gehen, tun dies mit einem Smartphone auf dem das Betriebssystem Windows Phone läuft. Damit rutscht Microsoft unter den Betriebssystemen für Mobilgeräte endgültig in die Nische. Branchenprimus bleibt hier Apples iOS mit 15,43%, gefolgt von Android mit 11,03%.

Auch bei den Desktop-Betriebssystemen offenbart sich einmal mehr, dass Mircosofts Innovationen der vergangenen Jahre bislang kaum greifen. Zwar bleibt Windows 7 mit 41,5% Deutschlands meistgenutztes Betriebssystem, doch kann der Nachfolger, Windows 8, auch zwei Jahre nach dem Verkaufsstart noch immer nicht überzeugen und bringt es auf lediglich 10,1% Marktanteil. Christian Sauer, CEO von Webtrekk, erklärt dazu:

Windows 8 wird nur als Zwischenversion in die Geschichte eingehen, die mutige Design-Ansätze hatte, aber die Masse der Nutzer nicht überzeugen konnte. Es wird spannend zu beobachten sein, ob das gerade erstmals in einer Vorabversion zum Ausprobieren vorgestellte Windows 10 für Microsoft tatsächlich einen neuen Aufschwung einläuten kann.

Apple-User hadern mit OS X-Updates

Während Apple beim Mobil-Betriebssystem iOS stets vermelden kann, dass die User rasch und positiv auf Updates reagieren, verharrt rund ein Fünftel aller Apple-User auf einer veralteten Version des Desktop-Betriebssystem OS X. Und dies, obwohl manche Updates sogar kostenlos und Sicherheitsupdates für ältere Versionen nicht mehr angeboten werden. „Das noch aktuelle Desktop-System OS X 10.9“, führt der Quartalsbericht aus, „kommt auf 4,0% Marktanteil, aber 1,6% nutzen noch 10.5 und 10.6, auf die zum kostenlosen Upgrade berechtigen Systeme 10.7 und 10.8 entfallen zusammen ebenfalls 1,6%.“

Googles Chrome holt auf

Firefox bleibt zwar der am häufigsten in Deutschland benutzte Browser, doch verliert der freie Webbrowser des Mozillas-Projekts 1,21%, während Konkurrent Chrome um 0,81% zulegen kann und nun mit 15,8% den dritten Platz belegt. Auf dem zweiten Platz liegt nach wie vor der Internet Explorer, der allerdings 1,7% verliert und es nun auf 18,8% Marktanteil bringt.

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