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Google Aprilscherze

Die nerdige Auswahl der besten Gags von Google zum 1. April
Lesedauer: 4 Minuten
Don ́t be Evil - Das Motto von Google gilt nicht für Scherze am 1. April

„Don´t Be Evil!“ ist das Motto von Google. Das gilt aber nicht für die Aprilscherze des Tech-Giganten. Ein Aprilscherz von 2016 musste nach Protesten sogar rückgängig gemacht werden. Trotzdem freut sich der Nerd immer wieder über Google Aprilscherze. Hier seine Liste mit den besten Google-Scherze zum 1. April der letzten Jahre (wenn Euch etwas fehlt, der Nerd freut sich über jeden Tipp).

Aprilscherze 2018 – Google erfindet den „Taste-Stick“

Wie um Himmels Willen findet man das Hummus, das einem am besten schmeckt? Im Google Aprilscherz 2018 löst der Suchmaschinenkonzern dieses fundamentale Menschheitsproblem auf technische Weise. Mittels der Cloud Hummus API versteht Google endlich auch, nach was unsere sensiblen Geschmacksensoren suchen. Alles, was der User dafür benötigt, ist ein Taste-Stick. Sobald man an diesem lutscht, erkennt die Google-Software unsere individuellen Geschmacksvorlieben – et voilà: Du erhältst das Rezept für das Hummus, das Dir am besten schmeckt.

Aprilscherze 2017 – der schlaue Zwerg für den Garten

Viele Wohnzimmer und Küchen sind schon mit smarten Heim-Assistenten wie Google Home ausgestattet. Für den Google Aprilscherz 2017 brachte Google den cleveren Helfer in den Garten, und das passenderweise in Form eines Gartenzwergs mit roter Kappe und blauer Hose. Der „Google Gnome“ steht dauerhaft im Garten, beantwortet Fragen zu Blumen und Kräutern oder steuert den Gartenschlauch. Aber wehe, Du versuchst den Gnom dazu zu benutzen, etwas auf Deine Einkaufsliste zu schreiben. Dann wirst Du barsch darauf hingewiesen, dass das „Innen-Zeug“ wäre … und um so profane Dinge muss sich ein Gartenzwerg ja nun wirklich nicht kümmern.

Aprilscherze 2016 – der Google Mic-Drop 2016

Endlich geschafft … du hast das perfekte Bewerbungsschreiben fertiggestellt. Jetzt musst Du nur noch das persönliche Manifest über die vertrauenswürdige Gmail-Adresse versenden.

Aber Google bzw. Gmail hatte sich als Aprilscherz 2016 etwas einfallen lassen. Der „Senden und Speichern“-Button wurde durch „Senden und Mic fallen lassen“ ersetzt. Ein animiertes Gif wurde der Mail dann automatisch angehängt. Ein Minion (bekannte Figur aus dem Film „Ich, einfach unverbesserlich“) ließ zum Abschluss der Nachricht demonstrativ ein Mic fallen. Der beste Eindruck beim Empfänger ist Dir sicher… dachte man zumindest bei Google. Wütende User rannten Sturm, denn oft wurde der Button zum Versenden des Gifs unbeabsichtigt gedrückt. So tauchte der Mic-Drop nicht nur in Bewerbungen, sondern bspw. auch in Kondolenzschreiben auf. Gmail hätte Leben ruiniert und Existenzen zerstört, hieß es in den Sozialen Netzwerken und Foren. Nach massivem Protest musste Google diesen Aprilscherz zurücknehmen.

Dieser Mic-Drop Google Aprilscherz 2016 geht auf eine legendäre Ansprache des damaligen US-Präsidenten Barack Obama vom 16.01.2016 zurück.

Aprilscherze 2016 – das selbstfahrende Fahrrad

Der Aprilscherz von Google Niederlande war 2016 ebenfalls ein Knaller. Als Witz auf eigene Kosten bzw. des selbstfahrenden Autos von Google haben die Google-Mitarbeiter in den Niederlanden zum 1. April 2016 das selbstfahrende Fahrrad vorgestellt. Die stellvertretende Bürgermeisterin von Amsterdam beteiligte sich an der Aktion. Sie trieb den Aprilscherz auf die Spitze und pries die ökonomischen Potentiale dieser Erfindung an.

Aprilscherze 2016 – Suchbare Google-Socken

Google Australien hat als Aprilscherz 2016 eine Erfindung vorgestellt, die eines der größten Probleme des Alltags löst: Wo ist meine andere Socke? Die „Suchbaren Socken“ sind Bluetooth-tauglich und mit LTE-Beacons ausgestattet. Wenn eine Socke eines Paares vermisst wird, kann man die Beacons auf der anderen Socke drücken. Daraufhin kann eine App den Aufenthaltsort der vermissten Socke bestimmen. Auch alte Socken lassen sich mit dieser Erfindung nachrüsten.

Aprilscherze 2015 – Equator Slipping

Das Team von Google in Australien machte zum 1. April 2015 eine überraschende Entdeckung. Mitarbeiter des Google Maps-Büros in Sydney fanden heraus, dass der Äquator sich pro Jahr 25 km nach Süden verschiebt. Nach ein paar Rechenspielen war klar: Cape York, der nördlichste Punkt Australiens, wird ab dem Jahr 2055 zur nördlichen Hemisphäre gehören.

Aprilscherze 2014 – Auto-Awesome Photobombs mit David Hasselhoff

Google+ ist zwar ein lahmes Netzwerk, aber die Aprilscherze des Google-Ablegers haben es in sich. 2014 verkündete der Dienstleister, dass der „Auto-Awesome“-Funktion von Google+ der Auto-Effekt „Photobombs“ hinzugefügt wird. Die bereits damals verfügbare „Auto-Awesome“-Funktion macht aus Fotos automatisch Gifs oder baut Foto-Effekte ein. Der neue Effekt „Photobombs“ fügte nun pünktlich zum 1. April den als Mauereinreißer und Knight Rider bekannten David Hasselhoff in Bilder der Nutzer ein.

Aprilscherze 2014 – Interplanetare IP-Adresse

Google verkündete 2014 als Aprilscherz, dass Analytics jetzt in der Lage sei, interplanetare IP-Adressen zu interpretieren. Einen praxis-nahen Ratschlag gab der Konzern gleich mit auf den Weg. Wenn der Betreiber einer Webseite bspw. unzufrieden mit den Zugriffszahlen vom Mars ist, dann muss mehr Content auf marsianisch veröffentlicht werden.

Aprilscherze 2014 – Google Academy for Guess Work

Auch die Google Academy spielte 2014 munter im Spiel der Aprilscherze mit. So wurde ein Workshop für „…uninformed business decisions … by following your gut instincts and … simple guess work techniques.“ angeboten.

Aprilscherze 2013 – Schatzsuche auf Google Maps

In Anlehnung an den gelungenen Aprilscherz von 2012 (sh. unten) zeigte sich Google Maps auch 2013 für einen der kreativsten Scherze zum 1. April verantwortlich. Der Anbieter stellte die Schatzsuche-Funktion vor. Dafür wurde eigens eine handgezeichnete 2D-Landkarte erstellt. Auf der Karte befanden sich zahlreiche Schätze, die nur darauf warteten von Dir entdeckt zu werden. Warnend fügte Google hinzu, dass man sich vor Piraten hüten müsse, wenn man sich im Schatzsuche-Modus befinde.

Aprilscherze 2013 – Google löscht YouTube

+++Breaking news: Google löscht YouTube+++ – mit diesen Neuigkeiten versetzte Google 2013 viele in Angst und Schrecken. Der Tech-Gigant verkündete, dass der Video-Wettbewerb „YouTube“ nun beendet sei und die Seite offline geht. Nun sei es an der Zeit einen Gewinner aus sämtlichen „eingereichten“ Videos (also allen Videos, die auf die Plattform hochgeladen wurden) zu küren. Dafür würden nun alle Videos von einer Jury gesichtet, was 10 Jahre in Anspruch nehmen wird. Ziel sei es, das beste Video der Welt zu finden, welches dann im Jahr 2023 als einziges verfügbares Video wieder auf YouTube hochgeladen wird.
Hier erhältst Du einen kleinen Einblick in die hitzigen Diskussionen der Expertenjury.

Aprilscherze 2012 – Google Maps für die Spielekonsole

Einer der Aprilscherze von Google im Jahr 2012 ging auf Kosten aller 80-Kids und Gaming-Nostalgiker. Deren Herz dürfte nämlich Luftsprünge gemacht haben, als Ken Tokusei, Product Management Director von Google verkündete, eine 8-bit Google Maps-Version für den Konsolenklassiker NES zu launchen. Im Präsentationsvideo erzählt ein Software-Entwickler, dass sie ein neues Spielemodul entwickelt haben, mit dem der Nintendo mit Google verbunden werden kann. So können 8-bit Karten in Echtzeit generiert werden.

Aprilscherze 2011 – ein Autocompleter erklärt seinen Beruf

2011 veröffentlichte Google als Aprilscherz eine Stellenausschreibung für „Autocompleter“. Während man einen Suchbegriff in die Suchleiste eintippte, erschien bei Google Suggest die Nachricht, dass „Autocompleter“ gesucht werden. Der Link führte zu einem Video, in dem „Michael Taylor“ erzählt, wie er als Rechtschreibprüfer startete, der die „Meintest du:“-Kategorie befüllte und schließlich zum „Autocompleter“ befördert wurde. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar. Aber der seo-nerd® hat in einem Webarchiv die Ausschreibung sowie die Jobanforderungen für Autocompleter bei Google wieder gefunden.

Screenshot der Stellenausschreibung bei Google

Jobanforderungen für Autocompleter bei Google

Aprilscherze 2011 – Google Translate für Tiersprache

Einmal wissen, was Dein Hund Dir sagen will, wenn er den Kopf schräg hält und Dich treu anschaut – diesen Wunsch vieler Tierliebhaber machte sich Google UK 2011 für seinen Aprilscherz zunutze. Der königliche Ableger von Google stellte Google Translate für Tiere vor. Die Android-App sollte uns dabei helfen die Sprache der Tiere zu verstehen. Egal, ob Katze oder Kakadu, die App, die angeblich unter Mithilfe von weltweit führenden Sprachsynthese-Teams und leitenden Mitarbeitern der Bodleian Library in Oxford entwickelt wurde, sollte Wörter und Sätze sämtlicher Spezien erkennen und transkribieren können.

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