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Google führt „Für Mobilgeräte-Hinweis“ ein

für Mobilgeräte
Lesedauer: 2 Minuten

Vor Wochen schon entdeckten aufmerksame US-User auf den Ergebnisseiten von Google (SERPs) ein kleines Symbol im Handyformat. Nun hat Google eine Änderung angekündigt, die in die gleiche Richtung zielt. Eingeführt wird das neue Label „Für Mobilgeräte“, das dafür steht wonach es klingt: es weist auf Seiten hin, die speziell für Mobilgeräte optimiert sind. Mit der Einführung dieses Für Mobilgeräte-Hinweises wird auch Responsive Design endgültig zu einem bedeutenden Faktor der Suchmaschinenoptimierung.

Google fügt den neuen Hinweis in diesen Tagen global in seine SERPs ein, so dass wohl spätestens Anfang 2015 alle Google-Nutzer den Für Mobilgeräte-Hinweis angezeigt bekommen werden, sobald sie eine Google-Suchanfrage auf ihrem Mobilgerät durchführen. Google definiert „Mobilgeräte“ dabei in einem engen Sinn und zielt mit dem neuen Icon im Grunde nur auf Smartphones (iPhones sowie Android- und Windows-Geräte).

Tablets, Multimedia-Phones sowie Feature-Phones (abwertend – in Abgrenzung zum „Smart-“ auch – „Dumb“-phones genannt) sind ausdrücklich nicht mit dem Symbol gemeint. Während bei den Multimedia- und Feature-Phones technische Gründe dafür ausschlaggebend sind, sagt der Ausschluss von Tablets viel darüber aus, was Google mit dem neuen Für Mobilgeräte-Hinweis überhaupt bezweckt.

Der Für Mobilgeräte-Hinweis zielt auf veränderte Surf-Gewohnheiten

Google Hinweis auf mobil(un)freundliche Seite

Google ist der Meinung, dass Tablets im Grunde so benutzt werden, als handle es sich um Desktop-Rechner. Die Darstellung einer Seite im Hochformat wie bei Smartphones üblich, ist bei Tablets nicht erforderlich und von vielen Usern nicht einmal erwünscht. Zudem haben die Finger auf Tablets schlicht mehr Platz um etwa auf Links zu drücken. Ausreichend Platz zwischen verschiedenen Links ist daher auch eines der Kriterien, die Google überprüft, wenn es eine Seite mit dem Für Mobilgeräte-Hinweis auszeichnet.

Der Suchmaschinenkonzern aus Kalifornien zielt mit dem neuen Icon also vor allem auf eine bessere Usability von Seiten für Smartphone-User. Führt man sich vor Augen, dass 2015 vermutlich als das Jahr in die Technik-Geschichte eingehen wird, in dem es erstmals mehr Traffic auf Mobilgeräten als auf Desktop-Rechnern gibt, passt Google sich mit dem Smartphone-Hinweis im Grunde nur den veränderten Surfgewohnheiten seiner Nutzer an.

Google vergibt auch „Nicht-Für-Mobilgeräte“-Hinweise

Seiten, die beispielsweise mit einer Flash-Animation starten, werden es künftig schwer haben, sich in den SERPs oben zu halten. Flash kann von Smartphones nicht ausgelesen werden. Google plant offenbar solche Seiten, die Smartphone-Nutzer eher frustrieren als ihnen weiterzuhelfen, in Zukunft sogar negativ zu kennzeichnen – mit einem Hinweis, dass diese Seite eben nicht für Mobilfunk-Geräte geeignet sei.

Google bevorzugt Seiten, die optimiert sind durch Responsive Design

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um eine Seite so zu gestalten, damit sie auch von Smartphones problemlos ausgelesen werden kann. Google schreibt zwar nicht vor, welche technische Lösung gewählt werden muss, gibt aber eine klare Empfehlung und rät zu Responsive Design.

Denn nur bei Responsive Design bleibt sowohl die URL der Seite als auch der HTML Code gleich. Beides erleichtert, kurz gesagt, den Google-Bots die Arbeit. Wer beim Google-Ranking nach oben will, sollte daher seinen Webauftritt sobald wie möglich auf Responsive Design umstellen. Dafür ist übrigens kein Relaunch der Seite nötig. Der Nerd und seine Berliner SEO Agentur helfen Ihnen gern bei der Umstellung auf Responsive Design, auf dass Sie gewappnet sind für neue Für Mobilgeräte-Hinweis von Google.

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