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Google beerdigt Toolbar-PageRank

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Für alle, die rasch wissen wollen, für wie stark Google eine Seite hält, war der Toolbar-PageRank ein einfaches und vor allem leicht zugängliches Tool. Nun stellt Google den Dienst offenbar ein.

Langes Siechtum des Toolbar-PageRank

Gerüchte um den Toolbar-PageRank hat es schon seit längerer Zeit gegeben. Zuletzt upgedatet hatte Google das Tool, das allen Nutzern der Google-Toolbar kostenfrei zur Verfügung steht, im Dezember 2013. Seither war spekuliert worden, dass Google den Dienst womöglich bald einstellen würde. Zuletzt war er ohnehin nur noch für Nutzer des Internet Explorers erreichbar.

Ein Ende, das ins Bild passt

Nun hat John Mueller, Mitarbeiter bei Google in der Schweiz, verraten, dass Google den Toolbar-PageRank nicht mehr updaten wird (im Video ungefähr bei Minute 20:30).

Der Toolbar-PageRank ist im Gegensatz zum herkömmlichen PageRank öffentlich zugänglich. Allerdings wurde der ersterer nur selten aktualisiert. Der PR, den Google für seine Berechnungen benutzt, um den Wert von Seiten einzuschätzen, ändert sich dagegen sehr oft, bei manchen Seiten vermutlich sogar mehrfach am Tag. Diesen PageRank veröffentlicht Google jedoch nicht.

Dass der Toolbar-PR nun keine weiteren Updates mehr erfährt, passt zur Strategie Googles in letzter Zeit. Das Unternehmen aus Mountainview betonte zuletzt stets, dass für ein gutes Ranking vor allem wertvoller Content zählt. Der PageRank aber ist ein Maß für die Qualität und die Zahl ein- und ausgehender Links, sogenannter Backlinks.

Dass User nun keinen offiziellen Weg mehr haben, um den PageRank festzustellen, kann als Signal gewertet werden, dass Google sich beim Thema Linkbuilding zumindest nicht mehr in die Karten sehen lassen will.

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