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Google AdWords

Pay-per-Click-Onlinewerbung auf Google (PPC)

Dass User kaum Suchergebnisse wahrnehmen, die bei Google nicht direkt auf der ersten Seite erscheinen, ist längst kein Geheimnis mehr. Oft werden sogar nur die ersten drei Ergebnisse geklickt. Wer mit seinem Produkt, seinem Angebot oder seinem Service im Internet erfolgreich sein will, träumt oft davon, mit möglichst wenig Aufwand Top-Platzierungen zu erhalten. Kann Google AdWords dabei helfen?

Google AdWords – Was ist das eigentlich?

AdWords ist das hauseigene Tool von Google, um für bestimmte Suchbegriffe gezielt Werbung zu schalten. Diese bezahlten Anzeigen werden oberhalb der normalen, organischen Suchergebnisse angezeigt und werden somit von Usern auch zuerst wahrgenommen. Diese bezahlten Treffer bezeichnet man meist als Suchmaschinen-Werbung (engl. Search Engine Advertising, kurz SEA). Google AdWords bietet dabei verschiedene Möglichkeiten, potenzielle Kunden ganz gezielt anzusprechen. So können Anzeigen sehr genau nach Standort, Endgerät oder anhand demographischer Daten ausgespielt werden. Je besser die eigene Zielgruppe definiert ist, desto geringer sind auch die Streuverluste. Dabei lassen sich auch Keywords ausschließen, bei denen die Anzeige dann nicht ausgespielt wird. Wer beispielsweise Palettenmöbel verkauft, sollte für seine Anzeigen Suchbegriffe wie „kostenlos“, „selber machen“ oder „diy“ ausschließen, da User,  die gezielt danach suchen, wohl kaum an einem Kauf interessiert sind.

Suchergebnisseite Google AdWords

 

Ein AdWords-Konto ist in wenigen Schritten und ohne zusätzliche Kosten angelegt. Danach kannst Du ganz einfach eine Anzeige erstellen: Keywords wählen, Budget festlegen, Anzeigentitel und -text schreiben und ab dafür!

Schneller Erfolg für eine Handvoll Dollar?

Zugegeben: das Prinzip von AdWords klingt sehr verführerisch. Doch wie funktioniert diese bezahlte Werbung? Google setzt hier auf eine Art Gebots-Verfahren. Als Werbender gibst Du ein bestimmtes Gebot für Dein gewünschtes Keywords ab und begibst Dich damit in Konkurrenz mit Deinen Mitbewerber, die es auch auf dieses Keywords abgesehen haben. Zwar haben hohe Gebote grundsätzlich eine bessere Chance auf prominente Platzierungen, doch dabei spielen auch noch andere Faktoren eine Rolle:

  • Wurde die Anzeige schon häufig geklickt? Dann reduziert sich meist der Preis, der pro Klick bezahlt werden muss. Eher Pech für AdWords-Newbies.
  • Wie relevant ist das hinterlegte Keyword für die Zielseite? Schließlich sollen die User ja möglichst das finden, was sie suchen und erwarten.
  • Wird das AdWords-Konto auch gut gepflegt? Wer seine Anzeigen regelmäßig optimiert und seine Keywordlisten auch mal aufräumt, hat bei AdWords die Chance, mit geringeren Klickpreisen gute Platzierungen zu erreichen.

AdWords vs. SEO: Ring frei!

Bei einer AdWords-Anzeige fallen nur Kosten an, wenn diese auch zum gewünschten Ergebnis führt, also Klicks. Das reine Ausspielen der Anzeige kostet erstmal nichts, auch wenn etliche User diese trotzdem sehen. Zugegeben: dieser Punkt geht ganz klar an AdWords. Im Umkehrschluss bedeutet das jedoch auch, dass eine Kampagne sofort endet, sobald das Budget aufgebraucht ist. Langfristige Erfolge, wie durch SEO-Maßnahmen, lassen sich damit ohne eine stetige Budgetauffrischung nicht erzielen. Es steht 1:1!

SEA vs. SEO

Runde 2: Ähnlich wie die ungefragt zugestellte Werbung im Briefkasten stoßen bezahlte Suchergebnisse im Vergleich zu organischen Suchergebnissen bei den meisten Usern auf weniger Vertrauen. Der skeptische Hintergedanke ist oft: wer ein seriöses Angebot hat, muss doch nicht dafür zahlen, um mich zu überzeugen. Da sich mit AdWords die Suchbegriffe jedoch genau festlegen lassen, kann einem User, der zum Beispiel ganz konkret die Kaffeemaschine XY sucht, auch genau diese im Angebot präsentiert werden. Eine so genaue Ansprache ist bei organischen Suchergebnissen nicht so einfach möglich. Zwischenstand: 2:2.

Nachhaltigkeit ist in vielen Branchen das Gebot der Stunde – so auch online. Ist das das K.O. für AdWords? Ist das Budget aufgebraucht, wird keine Anzeige mehr ausgespielt. SEO-Maßnahmen bieten hingegen deutlich langfristigere Erfolge. Guter Content, eine saubere Seitenstruktur und sinnvolle Links werden von Google auch noch dann gut bewertet, wenn die akuten Maßnahmen abgeschlossen sind. Es steht 2:3 für SEO. Kann AdWords noch aufholen?

Ja, zumindest wenn es um schnelle Ergebnisse und Auswertbarkeit geht. Ob eine AdWords-Kampagne erfolgreich ist oder nicht, zeigt sich sofort. Ebenso schnell ist es möglich, entsprechende Statistiken zu Klickraten, Conversions etc. abzurufen und dahingehend nachzubessern. SEO-Maßnahmen lassen sich mit jeder Menge Tools zwar auch gut nachvollziehen und auswerten, jedoch sieht man ihre Ergebnisse nicht am ersten Tag. Wenn sich der seo-nerd jedoch entscheiden muss zwischen schnellen Resultaten, die ebenso schnell wieder verpuffen, und langfristig wachsenden, dauerhaften Erfolgen, ist das Ergebnis doch klar.

Why not both?

Der seo-nerd ist meistens sehr friedliebend. Anstatt bezahlte Anzeigen und organische Suchergebnisse gegeneinander antreten zu lassen, sucht er lieber nach nützlichen Synergieeffekten. Denn AdWords und SEO können durchaus zusammenwirken.

Zunächst einmal bietet AdWords einen immensen Datenschatz. Wer erfolgreiche AdWords-Kampagnen betreibt und mit verschiedenen Anzeigentexten und Keyword-Kombinationen experimentiert, erhält einen sehr fundierten Einblick in das Suchverhalten seiner (potenziellen) Kunden und in den Erfolg bzw. Misserfolg bestimmter Keywords. Dieses Wissen lässt sich zum Beispiel auf die Optimierung von Snippets und Seiteninhalten übertragen.

AdWords-Anzeigen können auch dabei helfen, Traffic auf Deine Seite zu lenken, wenn die SEO-Maßnahmen noch nicht voll angeschlagen haben. Das setzt natürlich voraus, dass Dein Budget das auch zulässt. Klar, Zeit ist Geld, aber vor allem gilt: Geld ist Geld. Langfristig ist SEO die kostengünstigere Methode, um Deine Seite erfolgreich zu platzieren. Eine gut optimierte Website mit erstklassigen Inhalten ist immer von Wert.