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Content Marketing

SUPERGEIL

Content Marketing

Klick Dich! Die feine Kunst des Content Marketings

Werbung nervt. Jedenfalls meistens. Okay, eigentlich fast immer. Das geht sicher nicht nur dem seo-nerd so. Werbung ist wie ein kleiner schlecht erzogener Hund, der ständig an einem hochspringt und um Aufmerksamkeit bettelt. Dieser Werbepinscher erscheint als Pop-up auf unserem Desktop und lässt uns erst nach ermüdender Klickhurerei an die Inhalte kommen, die uns wirklich interessieren.

Werbung verstopft unseren Briefkasten in der Offline-Welt, unseren Mail-Account im Netz und verfolgt uns dort sogar über Seiten hinweg, nur weil wir zufällig mal bei Amazon nach Schuhen, einer Uhr oder einem Werkzeug gesucht haben. Werbung ist wie ein Pickel am Hintern: jeder kennt sie, niemand liebt sie.

Natürlich gibt es auch Fälle von gelungener Werbung. Selten, aber immerhin. Wer gerade auf der Suche nach einem neuen Notebook ist, wird sich über den Einwurf des Prospekts eines entsprechenden Fachhändlers freuen. Allerdings: wie oft kauft man schon ein neues Notebook? Klassische Werbung hat also vor allem das Problem, seine Zielgruppe viel zu selten zu erreichen. Werbung ist das sprichwörtliche Schießen auf Spatzen mit Kanonen. Zum Glück gibt es Alternativen.

Komm ich zu Dir oder kommst Du zu mir?

Das Zauberwort dafür heißt Content Marketing. Die Idee, die sich dahinter verbirgt, ist schlicht, wenn auch alles andere als trivial. Bei dieser Art des Online-Marketings, kommt der Kunde selbst und aus eigenem Antrieb auf Deine Firma, Deinen Betrieb oder eben Deine Website zu. Und zwar ganz einfach deshalb, weil sie ihm etwas bieten, das er sucht: hochwertigen Content, Inhalte, die interessieren, begeistern oder einfach nützlich sind.

Im obigen Notebook-Beispiel etwa Tipps, worauf beim Kauf eines neuen Notebooks zu achten ist, wo es günstige Angebote gibt oder ob es nicht ohnehin besser wäre, das alte Notebook erst einmal aufzupimpen.

Während Du in der Werbung also auf den Kunden zugehst, vertraust Du beim Content Marketing darauf, dass Deine Kunden zu Dir kommen. Im Idealfall gewinnst Du durch Content Marketing also neue Kunden dazu und bindest mit regelmäßigen, hochwertigen Inhalten bestehende Kunden an Deine Firma, Deine Marke, Deine Website.

Und was hat Content Marketing mit SEO zu tun?

Der Begriff Content-Marketing stammt ursprünglich aus der Vermarktungslehre und ist dort Teil des sogenannten Inbound-Marketings. „Inbound“ bedeutet auf Deutsch so viel wie „eingehend“, „ankommend“ − gemeint ist damit ganz einfach Marketing, bei dem die Kunden wie von selbst auf sie zukommen.

Für Deine Website bringt dieses Vorgehen automatisch einen entscheidenden Vorteil: hochwertige Inhalte zeigen Google und anderen Suchmaschinen, dass Deine Seite relevant für ein bestimmtes Thema oder anders gesagt, für spezifische Keywords sind, mit denen Du in den Suchmaschinen gefunden werden willst. Je einzigartiger, unterhaltsamer und informativer diese Inhalte sind, umso besser werden Deine Chancen, in den SERPs aufzusteigen. Content Marketing ist daher zwingend Teil jeder erfolgsorientieren Onpage-Optimierung.

Bleib Du selbst, bleib „supergeil“

Was nun ist „hochwertiger“ Content? Darauf gibt es leider keine allgemeingültige Antwort. Das hängt von Deiner Branche, Deinen Angeboten, Produkten und natürlich nicht zuletzt von Deinen (möglichen) Kunden ab. Wenn die sich angesprochen fühlen, bist Du auf dem richtigen Weg. Der Nerd hält in seinem SEO-Werkzeugkoffer dafür verschiedene Tools parat:

  • Blogs mit regelmäßigen Beiträgen
  • Newsletter
  • Texte
  • PDFs
  • E-Books
  • Bilder
  • Infografiken
  • Videos
  • Call-To-Action-Aktionen (in Social Media-Netzwerken u.v.m.)

Keine Angst. Auch Du findest sicher das richtige Tool, den richtigen Ton und den wertvollen Inhalt, um Menschen auf Deine Seite zu locken. Ein schönes Beispiel dafür ist die Aktion „Super Markt. Super Marke. Super geil“ von Edeka mit kurzen Filmen von Friedrich Liechtenstein − genau, der sympathische Dicke mit dem „Supergeil“-Song.

Der Mehrwert für Kunden ist hier schlicht gute Unterhaltung, die gern mit anderen geteilt wird. Kein Wunder entwickelten sich die Clips auf Facebook und anderen Social-Media-Plattformen zu Hits. Jeder, der „Supergeil“ geliked, verlinkt oder weiterempfohlen hat, wurde so zu einem Fürsprecher von Edekas neuer Markenbotschaft. Womit ein weiterer, großer Vorteil von Content Marketing benannt ist: im Idealfall werden aus Deinen Kunden, aus den Besuchern Deiner Website oder Deiner Facebook-Seite zugleich Markenbotschafter. Supergeil, oder?

Content Marketing nutzt ohnehin vorhandene Ressourcen

Entworfen wurde die die „Supergeil“-Kampagne übrigens von der angesehenen Agentur Jung von Matt. Solche Kampagnen haben natürlich ihren Preis. Es geht aber auch einige Nummern kleiner. Hast Du schon mal einen Vortrag gehalten, der gut ankam? Im Kreis der Kollegen? Vor Kunden? Bestens! Sicher würden sich einige Deiner Kunde freuen, wenn sie ihn als PDF lesen, sich als Audio anhören oder als Video ansehen könnten.

Du hast für ein neues Produkt in Deinem Sortiment recherchiert? Weißt nun, wo es hergestellt wird, unter welchen Bedingungen und nach welchen Kriterien Du dessen Qualität beurteilen kannst? Prima! Das alles wollen Deine Kunden mit Sicherheit ebenfalls wissen.

Doch mach Dir nichts vor. Natürlich werden sich auch Deine Konkurrenten für das von Deinem geteilte Wissen bedanken. Der Nutzen, den Du davon hast, wenn Du Dein Wissen mit Deinen Kunden teilst, ist dennoch ungleich größer. Vor allem dann, wenn Du schneller damit bist als Deine Konkurrenz. Oder genauer, präziser, tiefer, ernsthafter, unterhaltsamer, impulsiver, einfühlsamer usw.

Am besten Du überraschst dich selbst mit Deinem Content Marketing. Dann ist die Chance groß, dass Du auch andere damit überraschst und erreichst. Der Nerd wird Dir dabei helfen, jene bislang ungenutzten Schätze in Deinem Unternehmen zu heben, für die Du von Kunden und Suchmaschinen wie Google geliebt werden wirst.

Steven Spielberg und der romantische Softcore für Asexuelle

Spätestens seit Googles Kolibri-Update solltest Du dabei darauf achten, in welchem Kontext Deine Inhalte erscheinen. Denn es bringt weder Dir noch Deinen Kunden noch Deinen SERP-Ergebnissen etwas, wenn Du bei jedem Text, jeder Infografik oder jedem Video versuchst, alle Deine Markenbotschaften unterzubringen und auszudrücken.

Warum Google mittlerweile so sehr auf den Kontext achtet, kann man von Steven Spielberg lernen. Spielberg ist vermutlich der erfolgreichste Filmregisseur aller Zeiten. Wie konnte er derart erfolgreich werden? Hat er sich auf ein Genre, also einen Kontext beschränkt? Nein! Spielberg ist ebenso Meister des Science-Fiction („Minority Report“, „E.T.“) des Action- („Indiana-Jones“-Reihe) oder des Historienfilms („Schindlers Liste“, „Die Farbe Lila“). Spielberg hat allerdings die verschiedenen Genres auch nie miteinander vermengt. Er wusste eben schon vor Google, das die Keywords „Romantik“ und „Asexualtität“ in sehr unterschiedlichen Textwelten leben.

Hälst Du es daher mit Spielberg und konzentrierst Dich in einem Beitrag auf jeweils wenige Keywords. Und zwar solche, auf die sich auch die Zielgruppe konzentriert, die Du mit Deinen jeweiligen Inhalten erreichen willst. In der Regel zielt der Nerd mit seinen Content-Marketing-Strategien daher auch nur selten direkt auf die Startseite. Oft sind Unterseiten dafür besser geeignet. Content Marketing zieht gewissenmaßen gern das Pferd von hinten auf. Die Suchmaschinen erkennen diese Strategie und bedanken sich mit guten Platzierungen dieser Seiten.

Zusammenfassung

Studien belegen immer wieder, dass Menschen bis zu 50% ihrer Zeit im Internet damit verbringen, nach richtigen Informationen zu suchen. Content Marketing setzt genau hier an. Statt Ressourcen in teuren Werbekampagnen zu versenken, eröffnet Dir Content Marketing die Chance, neue Kontakte zu knüpfen mit Menschen, die zu Deinem Kundenkreis gehören oder zu Deinen Kunden werden können. Aus SEO-Sicht bringst Du mit Content Marketing zudem Menschen dazu

  • Auf Deine Seite zu gehen
  • Deine Seite anderen zu empfehlen
  • Deiner Seite zu vertrauen

Allesamt Kriterien also, die Google und andere Suchmaschinen dazu bringt, über Deine Seite das Urteil zu fällen: supergeil!

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